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Samstag, 24. Mai 2025

Einen Gardena Versenkregner reparieren

Nachdem mein Gardena Versenkregner Aqua Contour nun schon 4 Jahre im Einsatz ist, läuft er nach der diesjährigen Winterpause nur noch mit sehr kleiner Beregnungsweite. Das deutet auf einen defekten Akku hin. Der Versenkregner lässt sich wie hier beschrieben mit etwas Aufwand auch ohne Ausgraben öffnen. Dazu müssen die rot markierten Schrauben entfernt werden.

Zum Lösen der tiefsitzenden Schrauben 


habe ich mir einen langen Schraubenzieher aus Bithalterverlängerungen sowie ein Stückchen Blech zum sicheren Entfernen der der Schrauben gebastelt.


Das so entnommene Innenleben lässt sich weiter zerlegen.



Zunächst habe ich das Solarpanel abgeklemmt. Auch bei Beleuchtung mit einem Baustrahler liefert das Panel nur noch 0,4 V Spannung. Der Deckel zum Akku lässt sich mit sanfter Gewalt unter Zuhilfenahme einer Gripzange aufdrehen. Eine Messung der Klemmspannung des Akkus von 1,1V bestätigt, dass sich der Akku über den Winter tiefentladen hat. Ein neuer original Akku wird für ca. 50 EUR angeboten. 


Neue Solarzellen und ein u.U. notwendiger Step Up Wandler dürften ebenfalls mit mindestens 10 EUR zu Buche schlagen. Da der Defekt vermutlich immer wieder auftritt, habe ich mir überlegt den Regner mit vier externen 1,5V Alkalie Batterien bei ca. 6 V zu betreiben. Ich habe daher den Lithium Ionen Akku entfernt, und ein zweiadriges Gummikabel in das Batteriegehäuse gelegt. Die Öffnung habe ich von außen mit Hybrid Dichtmasse verschlossen.

Die vier Babyzellen mit 8Ah Kapazität habe ich in einer wasserdichten Verteilerdose untergebracht, die ich zusätzlich auch noch mit Dichtmasse versiegelt habe.

Die Dose habe ich nahe dem Rasensprenger kurz unter der Grasnarbe vergraben, so dass sich der Deckel zum Batteriewechsel einfach öffnen lässt.

Nachdem ich den Rasensprenger neu eingestellt habe, und Alles mit etwas Erde verfüllt ist, verrichtet der Rasensprenger wieder seinen Dienst.

Viel Spaß beim selber Reparieren...

Samstag, 10. Mai 2025

Ein Staketenzaunelement binden

Meine Frau hat sich ein Staketenzaunelement gewünscht um daran Blumentöpfe aufhängen zu können.

Mit Ästen aus dem Garten lässt sich so ein Zaunelement einfach selbst herstellen. Ich habe einige Äste auf eine Länge von ca. 70 cm gekürzt, und mir 1 mm starken Stahldraht besorgt.


Als Vorrichtung zum Binden dient ein Brett in das vier Nägel geschlagen sind, und das am Arbeitstisch befestigt ist. Dadurch können die Äste beim Verdrillen des Drahtes an den Nägeln anliegen, und der Draht wird zwischen den Nägeln geführt. Der Draht soll doppellagig jeweils über und unter den Ästen geführt werden. 
Dazu wird der Draht vor dem eigentlichen Binden jeweils doppelt zu vier kleinen Spulen gewickelt. Diese werden mit je zwei kleinen Stückchen Klettband zusammengehalten wie im Bild unten zu erkennen ist. 


Um das Verdrillen des Drahtes zu erleichtern empfiehlt sich die Verwendung einer leicht eingestellten Crimpzange. Den festen Abstand der Äste von 6cm habe ich mir auf einem Zollstock markiert.

Viel Spaß beim selber Basteln...



Samstag, 31. August 2024

Ein Untergestell für die Drechselbank

Meine Frau hat sich zum Geburtstag eine Drechselbank gewünscht. Zum Einstieg in dieses neue Hobby fiel meine Wahl auf die PDB 100 A1 Drechselbank von Parkside. Die Maschine verfügt über eine Motorleistung von 400W, und durch Umlegen eines Keilriemens lassen sich Drehzahlen zwischen 890, 1260, 1760 und 2600 U/min wählen. Das Bankbett lässt sich von 50 cm auf 1 m verlängern, so dass auch größere Werkstücke verarbeitet werden können.


Ich habe die Maschine auf eine Arbeitsplatte aus Eiche montiert, und dieses auf ein kleines Untergestell geschraubt, das ich an der Wand befestigt habe. An der rechten Seitenwand ist eine Halterung für die Drechseleisen vorgesehen. 
Im Zuge des weiteren Ausbaus habe ich noch ein horizontales Brett in das Untergestell eingefügt, um eine zusätzliche Ablage für Werkzeug zu haben.


Das Bankbett der Maschine habe ich durch 3 mm starkem Flacheisen verstärkt. Das Flacheisen ist an mehreren Stellen mit der Maschine verschraubt, und verhindert ein Durchbiegen des gefalzten Bleches beim festen Einspannen der Werkstückes mit dem Reitstock. 


Zum Schärfen der Drechseleisen habe ich eine Nassschleifmaschine TIGER 2000S von Scheppach erworben.


Die Maschine wurde mit etlichem Zubehör geliefert. Um aber insbesondere die für das Langholzdrechseln wichtige Schruppröhre schärfen zu können, habe ich zusätzlich in die Drechselmesser-Schleifführung TWSTGJ von Triton investiert. Diese erlaubt durch Kippen der Rundröhren um einen fixen Auflagepunkt den sogenannten Fingernagelschliff.

Viel Spaß beim selber Drechseln...

Montag, 10. April 2023

Neue Beete für den Garten

Meine Frau hat sich Beete für den Garten gewünscht. Wir haben uns für 30 cm hohe Warmbeete mit einer Breite von ca. 60 cm und einer Länge von 240 cm entschieden. 

Hierzu habe ich je zwei Rahmen aus Douglasienterassendielen gefertigt und diese an Ecken geschraubt, die ich aus 28 mm starken Brettern geschnitten habe. Auf der langen Seite des Beetes sind zusätzliche Füße zur Verankerung angebracht.

Um für ausreichende Hinterlüftung zu sorgen, haben die Rahmen einen Abstand von ca. 6 mm zueinander, und die Innenseite des Beetes ist mit einer Noppenbahn aus Kunststoff versehen.

An der Oberkante des Beetes habe ich die Noppenbahn mit umlaufenden Latten geklemmt, weiter unten mit kleinen Restholzklötzchen.   

Die Füße des Beetes habe ich mit Ultrament Fäulnisschutz Teerfarbe gestrichen um sie etwas gegen das Verfaulen im Erdreich zu schützen.

Danach habe ich Löcher in den Rasen gegraben, und begonnen die Beete zueinander und am bereits vorhandenen gemauerten Beet auszurichten. 

Nach dem Ausrichten habe ich die Löcher für die Füße mit Steinen und Sand verfüllt um sie zusätzlich gegen Staunässe zu schützen.

Anschließend wurden die Beete mit Humus und Kompost gefüllt, und wo es nötig war die ausgestochenen Rasensoden wieder gepflanzt. Zwischen den Beeten habe ich Trittsteine verlegt.

Nachdem die Beete nun fertig sind, können wir hoffentlich bald Gemüse ernten.

Viel Spaß beim bauen und selber gärtnern...

Samstag, 28. Januar 2023

Ein Geländer für den Treppenaufgang

Nachdem wie im vorherigen Beitrag beschrieben, die Stufen zum Hauseingang stabilisiert sind, muss natürlich zur Sicherheit ein Geländer angebracht werden. Ich habe mich für mein eigenes Design entschieden.

Dazu habe ich aus 3 cm starken Kantrohren insgesamt fünf unterschiedlich hohe U-förmige Rahmen geschweißt, und mit schwarzer Eisenglimmer Farbe lackiert.

Diese Rahmen habe ich am Betonpodest zur Eingangstür verschraubt,

und die Zwischenräume mit 3 mm starken Cortenstahlplatten verkleidet.

Um die Verkleidung anzubringen, habe ich Halterungen für die Wand

und für das Blech konstruiert, so dass die Platten mit definiertem Abstand zur Wand festgeschraubt werden können.

Nachdem alle Platten angebracht und mit Wasserstoffperoxid vorgealtert sind, ergibt sich folgendes Bild.

Als Dekoelement habe ich mit einem Plasmaschneider ovale Strukturen aus dem Cortenstahlblech geschnitten, und anschließend in die mittleren Rahmen geschweißt.

Die beiden mittleren Bögen habe ich nachträglich noch verlängert, um die Höhe des Geländers in diesem Bereich zu vergrößern.

In einem letzten Schritt wurden dann die Handläufe aus Edelstahl angebracht.

Und so sieht das fertige Geländer dann aus.

Viel Spaß beim selber Bauen...

Sonntag, 16. Oktober 2022

Treppenstufen stabilisieren

Die beiden Treppenstufen zu unserem Hauseingang haben sich über die Jahre gesetzt. Auf der Seite, die dem Haus abgewandt ist, hat sich mittlerweile ein 6 mm breiter Spalt gebildet.

Die Treppenstufen sind nicht gegründet, daher habe ich versucht unter die erste Stufe  ein Punktfundament zu setzen, und ein DN 150 KG Rohr 70 cm tief eingegraben. Der im Bild sichtbare Schaumstoffkragen schließt das Rohr unter der Treppe ab, und wird nach dem Aushärten des eingebrachten Betonestrichs wieder entfernt. Ein 6 mm dickes Flacheisen verbindet die Stufe und das Fundament.

Die zweite Treppenstufe habe ich mit einem Eisenband am gegründeten Podest des Treppenaufgangs befestigt. Dafür habe ich 8x10er Sechskantschrauben und 12er Duo Powerdübel verwendet. 

Insgesamt sieht das Ganze so aus.

Nach dem Verputzen und Schließen des Pflasterbelags ergibt sich folgendes Bild.

Ob die Konstruktion ein weiteres Absacken der Stufen verhindern kann werden die nächsten Jahre zeigen.


Viel Spaß bei selber bauen...

Montag, 15. August 2022

Eine Kellertreppe als Terrasse überbauen

Unsere Außenkellertreppe ist über die Jahre ziemlich unansehnlich geworden. Zu einer vollflächigen Überdachung konnte ich mich nicht durchringen, aber um die Treppe aber dennoch etwas vor dem Wetter zu schützen, habe ich mir überlegt sie als Terrasse zu überbauen. Die Überbauung soll aufklappbar sein, um die Treppe dennoch benutzen zu können. Das Ergebnis ist im Bild unten zu sehen.

Zunächst habe ich damit begonnen die alten Fliesen abgeschlagen und die erste Treppenstufe neu zu gießen.

Nach dem Ausschalen habe ich mit Nageldübel Kanthölzer aus Douglasie befestigt.

Danach habe ich Dielen auf die Unterkonstruktion geschraubt.

Im Hintergrund ist bereits die Konstruktion für den Lichtschacht zu erkennen. Anschließend habe ich die vordere Klappe gebaut. Sie lässt sich zur Hauswand hin öffnen, und liegt teilweise auf dem Lichtschacht auf.

Die Klappe lässt sich mit einer kurzen Kette an der Hauswand sichern, und die Kette verschwindet im geschlossenen Zustand in einem Loch in den Dielen.

Die mittlere Klappe lässt sich nach Vorne öffnen, und liegt im geöffneten Zustand auf dem feststehenden Teil der Überbauung auf.

Das Bild unten zeigt die Überbauung im halb fertigen Zustand.

Nach dem Verlegen der neuen Fliesen, habe ich auf dem Lichtschacht einen Rahmen aus Holz angebracht.

Auf diesen Holzrahmen habe ich einen Rahmen aus Aluminium geschraubt, und anschließend eine 3.5 cm dicke Glasplatte aus Verbundsicherheitsglas eingesetzt.

Auf das untere Podest der Treppe, mit dem integrierten Abfluss, habe ich eine Konstruktion aus WPC Latten und Pflastersteinen gestellt.

Den sich so ergebenden doppelten Boden habe ich mit stabilen WPC Fliesen belegt um die Möglichkeit zu haben zusätzliches Regenwasser unterirdisch abzuleiten.  

Von Außen betrachtet sieht die gesamte Konstruktion im geschlossenen Zustand dann so aus.

Viel Spaß bei der Realisierung der eigenen Ideen...


Mittwoch, 2. Februar 2022

Eine Fensterklimaanlage für den Camper

Bei unserem letzten Campingurlaub im heißen Sommer haben wir beschlossen eine Klimaanlage für unseren Transporter zu kaufen. Allerdings schrecke ich vor Einbauten im Dach oder Abluftkanälen im Boden des Fahrzeugs eher zurück. Daher habe ich eine preisgünstige japanische Fensterklimaanlage erworben.

Diese passt genau auf die Küchenzeile in unserem Van. Die warme Abluft soll durchs Fenster ins Freie gelangen, und muss ca. 1,5 m durch einen flexiblen Schlauch geleitet werden. Daher habe ich einen Abluftkanal konstruiert der an die Rückseite des Gerätes geschraubt werden kann, und den Luftstrom seitlich umlenkt.

Der Kanal besteht aus 4 gedruckten Einzelteilen aus PLA.

Ich habe diese unter Zuhilfenahme von dünnem Stahldraht und einem kleinen Lötkolben miteinander verschweißt. Dann habe ich die Oberfläche mit Holzspachtelmasse und anschließend mit Feinspachtel geglättet, und schließlich mit Hammerschlaglack sprühlackiert.

Das Bild unten zeigt das Innenleben der Klimaanlage.

Im Wesentlichen sind ein Kompressor, sowie Kühlkörper mit Radiallüfter auf der kühlen und auf der warmen Seite verbaut. Da die Klimaanlage nicht immer benötigt wird und leicht wieder abzubauen sein soll, habe ich mich entschlossen sie auf der Küchenzeile mit Zurrgurten zu befestigen. Dafür habe ich Klammern aus Kunststoff mit hohem Infill ausgedruckt. Zusätzlich habe ich Metallschienen an die Unterseite des Gehäuses geschraubt um das Gehäuse der Klimaanlage weiter zu stabilisieren.

Um den Abluftschlauch sicher im Fenster des Vans befestigen zu können, habe ich aus geschäumtem Kunstsoff eine Platte ausgeschnitten die in des Schiebefenster geklemmt werden kann. Darauf habe ich ein 90° Umlenkstück auf einen eckigen Flachkanal geklebt. 

Und so sieht die Klimaanlage dann im eingebauten Zustand aus.

Viel Spaß beim selber Basteln...